Museum für Esskultur

Werbellinstraße, Neukölln
Karl-Marx-Straße 92, Neukölln
Friedrichstraße 100, Mitte
Invalidenstraße 158 (nahe Ackerstraße), Mitte
Walter-Schreiber-Platz, Steglitz

48h Neukölln

Bei dem Kunst und Kulturfest "48 Stunden Neukölln" präsentierte sich auch die Sammlung Esskultur mit seinem öffentlichen Schaudepot in der Akademie Schmöckwitz. Bilder finden sie hier.

Frau Prof. Einhoz der Hochschule für Technik und Wirtschaft hielt spannende Vorträge über die Musealisierung der Milkakuh und der Erbswurst.

Zusätzlich wurde alle zwei Stunden durch das Schaudepot geführt. Dabei erzählten Studierende und Vereinsmitglieder, unter anderem die Sammlerin Frau Claus selbst, spannende Geschichten über die Entstehung des Melitta-Kaffeefilters, dem Verschwinden der Kaffeekanne, oder Anekdoten zu dem kleinen "Helfer der Hausfrau" - dem Piccolo.

Nicht zu vergessen, die Inventarisierung. Neben den Führungen archivierten die Studierenden der "Hochschule für Technik und Wirtschaft" den Bestand tüchtig weiter und standen den Besuchern bei Fragen zur Seite.

Einen herzlichsten Dank an all die Besucher, die bei 48 Stunden Neukölln ihren Weg in unser Schaudepot fanden. Wir haben uns über ihr Interesse sehr gefreut.

Hier braut sich was zusammen!

Rezept für ein Esskulturmuseum

Man nehme:
50 Salzstangenhalter
20 alte Konservendosen … ungeöffnet
einen alten Kühlschrank
23 Buttermaschinen

Salzstangenhalter behutsam einpacken, alle Konservendosen ungeöffnet konservieren, den Kühlschrank dazugeben und kurz setzen lassen. Mit Liebe würzen und mit den Buttermaschinen  garnieren, alles bei frühsommerlichen Temperaturen in einer alten Brauerei zu einem Museum eindicken lassen.

 

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Hier braut sich noch mehr zusammen!

Alle zwei Wochen treffen sich die Studierenden der Hochschule für Technik und Wirtschaft in dem öffentlichen Schaudepot der Akademie Schmöckwitz. Hier wird fleißig inventarisiert und die Ausstellungen in den fünf REWE-Supermärkten vorbereitet.

Verfolgen Sie auch online die Entstehung einer Ausstellung mit!

Schauen Sie sich unsere Bildergalerie an.

Lesen sie die Protokolle der letzten Sitzungen.

"Von Brezelhaltern und Zuckerzangen"

Zeitungsartikel vom 27. Juli 2009 aus der Stuttgater Zeitung.

Das giftgrüne Picknickköfferchen mit dem gelben Plastikgeschirr darin schien für immer verloren. Sie habe es weggeworfen, gestand die Mutter von Birgitt Claus, obwohl ihre Tochter sie beschworen hatte, sie solle es unbedingt aufheben. Später stellte sich heraus, dass das Köfferchen doch nicht im Müll gelandet war. Jedenfalls fand sich das Hochzeitsgeschenk der Mutter für den Vater, ein Zeuge ausgedehnter Ausflüge im Kreis einer fünfköpfigen Familie in Sommersonntagslaune, ganz überraschend wieder. Jetzt glänzt es in der Ausstellung "Muttis ganzer Stolz" in den Dahlemer Museen in Berlin.

 

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